Vom Zyklus der Hündin, über die Trächtigkeit, bis zur Geburt der Welpen

 

 

                                                                         1.Trächtigkeitswoche

Das Sperma wandert zu den Eileitern, in denen sich reife Eizellen befinden, dort findet die Befruchtung statt,

                                       die befruchteten Eizellen wandern anschließend in den Gebärmutterhals

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Appetit der Hündin ist normal und auch sonst ist Ihr verhalten völlig unauffällig. Somit gibt es noch keine Anzeichen,

                               die auf eine Trächtigkeit hinweisen können. Aber es ist auch noch viel zu früh!                    

 

                                                     Die Entwicklung der Zellteilung in der ersten Woche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                    

                                                                                                                                                                                                                                  

 

 

 

 

 

 

 

                  Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten,  die gebildeten Keimbläschen erreichen nun die Gebärmütter

 

                                                                             3.Trächtigkeitswoche

    Am 19Tag setzen sich die Keimbläschen(sog. Blastocyten) in die Gebärmutterwand fest. Diese formen embrionale Bläschen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hündin schläft recht viel, Übelkeit am frühen Morgen kann vorkommen. Was am Anfang der Trächtigkeit völlig normal ist, muss aber kein   

   Hinweis auf einer Trächtigkeit sein. Das Futter sollte  abwechslungsreich sein, sonst ganz normal weiter füttern...... Schwanger halt

 

                                                                            4.Trächtigkeitswoche

Am 22Tag sind die Embryonen sichtbar. Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Die Augen und die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet. Die Organbildung beginnt. In dem derzeitigen Zustand sind die Embryonen sehr stark defekt   

     gefährdet. Die Entwicklung der Zitzen beginnt. Die Embryonen sind etwas Walnussgroß und gleichmäßig im Uterus verteilt.....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab jetzt spricht man vom Fetus. Man kann die Feten jetzt auch bei einer Ultraschalluntersuchung erkennen. Die Hündin sondert klaren bis milchigen Schleim ab. Die Zitzen bilden sich aus und werden dunkler. Abgestorbene Früchte sind vollständig vom Körper resorbiert worden.   

                                                       Jetzt sind die Feten extrem anfällig gegen Störungen von aussen.    

 

Diese Zeit nennt man Organese. Erkrankiungen, Medikamente, Impfungen, Röntgen, Vitaminemangel oder Vitaminüberversorgung, Überhitzung, Überanstrengung, Schadstoffe aus der Umwelt z.B. durch Trinken aus verunreinigten  Tümpeln und Pfützen, Gabe von schlechtem Futter,   

                                                       können jetzt verantwortlich werden für Fehlbildungen der Welpen

 

                                                                                 5.Trächtigkeitswoche

Es beginnen sich um die Zehen, Barthaare und Krallen zu entwickeln. Die Ausbildung der Organe sind abgeschlossen. Die Föten sehen aus wie kleine Hunde. Kopf und Rumpf sind schon gut zu entscheiden. Sogar das Geschlecht ist bestimmbar. Die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln.     Der Herzschlag der Föten ist per Stetoskop hörbar, dafür sollte es aber ganz ruhig sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bauchumfang der Hündin wächst und manche trinken jetzt sehr viel. Bei den Welpen sind jetzt die Augenlider ausgebildet, die Ohrmuscheln bedecken den inneren Gehörngang und die einzelnen Zehen haben sich gebildet. Bei den Rüden ist "der alles entscheidende Unterschied" sichtbar und 5 Zitzenpaare haben sich sowohl bei den männlichen, wie auch bei den weiblichen Welpen ausgebildet

 

                                                                                   6.Trächtigkeitswoche

Die Zehen sind vollständig gespreizt und sind mit Krallen versehen. Die Tasthaare sind schon sichtbar. In diesem Stadium der Trächtigkeit beginnt die Hündin unter Umständen träger zu werden, man sollte in mehreren kleinen Mahlzeiten füttern und die Futtermenge etwas steigern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                  7.Trächtigkeitswoche

Die Welpen können nun leicht unter der Bauchdecke ertastet werden, jedoch noch schlecht gezählt werden. Das Skelett der kleinen

                                  verknöchert immer mehr. So langsam fallen die Haare am bauch der Hündin aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                  8.Trächtigkeitswoche

Das Fell der Welpen ist nun voll ausgeprägt und es können die ersten Bewegungen der kleinen im Mutterleib mit der flachen Hand am Bauch der Hündin ertastet werden. Die Milchleisten sind deutlich sichtbar. Aber ausserhalb der Gebärmutter noch nicht lebensfähig.

                                    Ich gebe ab jetzt Pusatilla D 6, mehrere Dosen täglich, als Geburtsvorbereitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                  9.Trächtigkeitswoche

Die meisten Welpen werden zwischen dem 61. und 63. Tag geboren. Kleinere Würfe oft später, ganz große auch oft schon ab dem 58. Tag.

Ab dem 58. Tag sind die Welpen lebensfähig, aber die Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen. Genau wie wir Menschen sind die Hunde    

                             Nesthocker, was bedeutet, dass sie hilflos, mit geschlossenen Augen und Ohren geboren werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geburt der Welpen kündigt sich durch eine allgemeine Unruhe der werdenden Mama an. Sie beginnt unruhig herumzulaufen,  auf der Suche nach einem Plätzchen, wo sie ihre Kinder zur Welt bringen wird. Sie hechelt, die Flanken zittern und sie gräbt in der Wurfkiste oder ihrem Schlafplatz herum. Sondert Schleim ab. Wie wir Menschen auch, ist jede Hündin anders. Es gibt Hündinnen die Ihre Deckenberge herumtragen oder zusammenscharren, und in einer anderen Ecke der Wurfkiste wieder auftürmt. Andere liegen einfach hechelnd in der Wurfbox.

 

Die Geburt und die Wehen lassen sich durch wechselnde Gaben von Pulsatilla D6 und Caulophyllum D30 im 1/4 stündigen Wechsel ankurbeln.

 

Im Normalfall packt die Hündin ihre Welpen selbst aus, leckt sie (massiert gleichzeitig und bringt somit den Kreislauf in Schwung), nabelt ab (was ich bei brachycephalen Rassen immer selber tun würde) und frißt Fruchthülle (Amnionhülle) und Nachgeburt komplett auf, was für die Bildung des Milchflusses und der Kolostralmilch sehr wichtig ist.

 

Der Welpe ist mit einer Flüssigkeit, der Amnionflüssigkeit, umgeben, die von der Hündin unbedingt abgeleckt werden sollte, weil die Flüssigkeit  das Brutpflegeverhalten der Hündin auslöst. Auch bei einer Kaiserschnittgeburt sollte man die Nachgeburt  mitnehmen und der Hündin später anbieten, die sie auch im Normalfall  annimmt und die Welpen der Hündin sobald wie möglich zum Ablecken unter die Nase und/oder an die Zitze legen.

2.Trächtigkeitswoche

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